VW T3 WESTFALIA Club Joker: Reisen und Informationen

-Fotografie & Geschichten-


# Im VW T3 WESTFALIA unterwegs in der Schweiz

# Roadtrip im VW T3 WESTFALIA Club Joker

# Campingreise: Zwischen Zugersee und Gubel

 

  8 Kommentare //

 

   Es gibt immer Gründe dafür, irgend etwas nicht zu tun. Geld, Zeit, Aufwand, Verpflichtungen, oder die schlichte Tatsache, dass es nicht wichtig genug ist. Allerdings findet sich bei genauem Hinsehen meistens auch jener eine Grund, der dafür spricht, es trotz aller Gegenargumente einfach doch zu machen. Dieser eine Grund liegt immer irgendwo herum. Bei mir oft in Form eines alten VW-Schlüssels, oder als leise vernehmbares "Huhu...ich wäre startklar, und Du...?", wenn ich an meinem WESTFALIA Campingbus vorbei gehe. Und schlußendlich sind bestimmte Menschen Grund genug, ein paar Meilen mehr als sonst unter die Pneus zu nehmen. 

 

Im VW T3 WESTFALIA unterwegs in der Schweiz

Mit den Bus Brothers hoch über dem Zuger See.
Bunte Wimpel, die verbinden: Unterwegs im VW T3 WESTFALIA Club Joker.

  Auf uns warten 3 WESTFALIA-Busse, 6 Leute, ein paar wenige Tage Schweiz, plus 2 Tage An- und Abreise mit insgesamt 1200 Kilometern. Die 99 Gründe dagegen kenne ich nur zu gut.    Aber: Geschenkt!

 

   Während wir gestern Abend auf unserer „strada verso sud”, auch A5 genannt, im StopAndGo durch den abendlichen Pfingstverkehr kullerten, schmunzelte ich in mich hinein. Und zwar darüber, diesen 99 kleinen "Lass-Es-Bleiben-Teufelchen" - oder sagen wir besser, jenen Top-Ten davon -  die Stirn geboten zu haben. Witziger Weise lief im Autoradio „50 ways to leave your lover“. Paul Simon wird es mir nachsehen, aber scheinbar hat er damals außer 50 Gründen dagegen, diesen einen Grund dafür tatsächlich nicht mehr gefunden.

 

   So als Grundhaltung, oder als schöne Überleitung zu Grund Nr. 1, kommt mir dazu etwas in den Sinn. Nämlich, Reisen lieber in Freundschaft zu messen, statt in Zeitaufwand und Kilometern. Ich finde, das macht gelassen, und man kommt sich selbst und allen Anderen auch deutlich näher.

 

Mit den Bus Brothers zwischen Zugersee und Gubel

Mit den Bus Brothers hoch über dem Zuger See.
Busse, Sonne, tolle Leute - besser geht´s nicht.

  Wir sind eingeladen! Und das zu einer Unternehmung, die für mich aus der Ferne betrachtet immer eher etwas Intimes an sich hat. Ein Pfingst-Familien-Camp, das die Bus Brothers & Sisters für sich alleine seit Jahren celebrieren. Umso größer ist die Freude, dieses Jahr dort dabei sein zu dürfen. Unsere Freunde haben ein Gelände klargemacht. Oder richtigerweise handelt es sich um einen Platz irgendwo weit oben, dem Himmel nah, wo sie sich seit einigen Jahren zu Pfingsten treffen. Dieses herrliche Fleckchen Erde liegt außerhalb der öffentlich befahrbaren Welt. Nun genau dort zu sein, ist etwas ziemlich Außergewöhnliches.

 

Mit den Bus Brothers hoch über dem Zugersee

Mit den Bus Brothers hoch über dem Zuger See.
Wie eh und je: Reisende bilden eine Wagenburg.

 

   Seit je her - und da rede ich wirklich vom Beginn meiner eigenen Mobilität – ist Pfingsten eine Zeit, die für mich wie keine andere für Unterwegssein steht. Pfingsten, das ist Reise, aber vielleicht auch so etwas wie die stille Sinnsuche im Aufbruch nach irgendwo. Es ist mit Pfingsten einfach so, dass für mich in alledem so etwas liegt wie der „Zauber des Reisens“, der mir zum Glück niemals abhanden gekommen zu sein scheint.

 

   Dieses schlichte, und darin gleichsam luxuriöse Unterwegssein, dieses sensible Reisen und die herzlichen Begegnungen, es steht für etwas fast schon Melancholisches. Um es in lebendige Bilder zu gießen, reicht mir unsere Wagenburg alter VW Busse, ein knisterndes, flackerndes Lagerfeuer, ein sanfter Kerzenschein, ein weltbester Sonnenuntergang, vielleicht noch eine Flasche edlen Weins, und jene gut aushaltbare Stille, die wortlos so sehr eindrücklich über uns erzählt. 

 

Roadtrip im VW T3 WESTFALIA Club Joker

Mit den Bus Brothers hoch über dem Zuger See.
Reiseklassiker im Sonnenuntergang: VW T3 WESTFALIA Club Joker.

  Die Heldengeschichten des Westens, gerne definiert über die Kultur der Rationalität, die Freiheit und des individuellen Lebens, bescheiben Reisen oft als Akt der Selbstverwirklichung. Vielleicht versteht Ihr ja, was ich meine, wenn ich dann gerade bei so einer Fahrt wie dieser denke, dass sich diesem Bild auch so etwas wie eine spirituelle Tiefe hinzufügt. Ich meine das nicht religiös. Ich meine das mit Blick auf Menschlichkeit, Liebe, auf eine Verbundenheit mit der Natur, und auch bezogen auf das Philosophieren über den eigenen Sinn in allem. 

 

Auch unterwegs: Ein Stamm Schweizer Pfadfinder.

Nichts hat sich geändert. Ich lebe förmlich aus der Ferne mit.

Die Zelte, die Rucksäcke, die Kochstelle, das Ursprüngliche. Pfingstlager. Wie habe ich das geliebt, und tue es noch!

Hoch über dem Zugersee ist gut aushalten. Ein stetig sanftes Lüftchen weht,

keine Wolke ist am Himmel zu sehen. Hinter uns die Wagenburg, vor uns der See, die Stadt Zug, und ein Blick in die Ferne. Dort zu sitzen, zu schauen, und den eigenen Gedanken Raum lassen, ist wunderbar.


Eine Armlänge höher: Der Gubel,

Restaurant und Kloster Maria Hilf.

Manchmal sind es Gegensätze in einem Bild,

die uns irgend etwas erzählen möchten.

Geschwungene Landschaft hoch oben

zwischen Zugersee und Menzingen.


 

  Ja, was machen wir? Wir reisen! Manchmal, wenn ich so darüber nachdenke, ist das leise Sinnieren darüber wie ein Geschenk. Denn es scheint mir, als wäre es gar nicht so einfach, dieses eine bestimmte Gefühl, das mir immer wieder auf meinen Reisen im VW Bus begegnet, in Worte zu fassen. Es betrifft vor allem solche Momente, in denen eine unbekannte Stelle, eine unbekannte Gegend, oder eine überraschende Begegnung zu etwas wird, das seinen festen Platz in meinem Herz behält.

 

Mit den Bus Brothers hoch über dem Zuger See.
Wenn eine unbekannte Gegend zu einem Ort wird, der für immer seinen Platz in meinen Herz behält.

 

   Das sind dann genau jene Augenblicke, in denen mir klar wird, wie genau richtig es ist, einfach loszufahren. Und manchmal stelle ich mir dann vor, wie ich als sehr alter Mensch zufrieden zurückschauen darf auf das, was war. Wahrscheinlich wird sich die Freude darüber, was ich nicht gemacht habe, in Grenzen halten. Aber jene Dinge mit dem Losfahren und diesem einen Grund, die werden mich ganz sicher glücklich stimmen.

 

Mit den Bus Brothers hoch über dem Zuger See.
Es gibt Plätze, deren Magie sich aus der Wirklichkeit herauslöst, und in Fotografien weiterlebt.

 

  Angeblich ist es so, dass das Klima in Zug durch die geografische Lage des Kantons auf der Grenze zwischen Schweizer Mittelland und Voralpen einer wechselhaften Wundertüte gleichkommt. Unsere aktuelle Wundertüte ist wolkenlos, bei knapp an die 30 Grad Celsius, eine schmeichelnden Brise dazu, und die tut uns allen gut.

 

Mit den Bus Brothers hoch über dem Zuger See.
Bunt verbandelt: WESTFALIA Busse und ein paar Wimpel.

 

  Die Zeit dort auf dem mit weichem Gras bewachsenen, kleinen Plateau ist eine, die aller Umständlichkeiten und Anstrengungen entbehrt. Einige wunderbare Wanderungen stehen an, oder einfach nur ein paar Spaziergänge, bei denen wir unseren Lagerplatz kaum aus dem Blick verlieren. Tatsächlich sind wir für unsere Verhältnisse häufig über große Abschnitte des Tages in und um die Campingbusse. Währenddessen geniessen wir die Beschaulichkeit der Szenerie. Wir lesen, ruhen, reden über Gott, die Welt, und natürlich auch über uns und unsere Busse.

 

Wanderug im engen Tal.

Fassade mit Geschichte.

Erholsam fürs Auge: Mofas statt E-Roller.


Freies Camping im Kanton Zug

Mit den Bus Brothers hoch über dem Zugersee.
Lesenswert!
Der See unten wirkt manchmal so, als sei er zugefroren.
Der See unten wirkt manchmal so, als sei er zugefroren.

 

Der Blick fällt ungestört

über die steil abfallenden Hänge ins Weite,

und geht über den See hinaus zum Horizont.

 

Kaum eine Wolke am Himmel, und Sommerwärme dazu.

Der See unten wirkt manchmal so, als sei er zugefroren.

Und dann wieder erscheint er mir wie ein geölter Spiegel,

der den Himmel als Balsam für die Augen

in gedämpftem Blau reflektiert.

 

Stille ist tröstlich.

 

Keine Stimmen, nur das gleichmäßige Rascheln des Grases,

die anmutig über uns greisenden Raubvögel,

und das Säuseln des Windes, der vom Zugersee

über die steilen Hänge zu uns herauf streicht.

 

  Vorne am Feldweg, wo wir unsere Tische und Stühle hinstellen, findet sich ein Kreuz und eine Bank. Dieses Jahrtausende altes Symbol steht für vieles, auch für unsere Kultur, und es steht einfach dort. Still in sich, einladend, ohne Bedingungen. 

 

Mit den Bus Brothers & Sisters hoch über dem Zugersee

Mit den Bus Brothers & Sisters hoch über dem Zugersee.
Der wahre Zauber, der in einer Fotografie liegt, komt immer einher mit dem Licht.

 

  Es gibt so Sachen, die nur mit ganz bestimmten Begriffen ausreichend Erläuterung finden. Das sind zum Beispiel Empfindungen wie Genuss, Zufriedenheit, Dankbarkeit, Demut, oder Glück. Wahrscheinlich hat jeder für ganz bestimmte Momente seine ganz eigenen Rituale dazu. Am heutigen Abend sind das für Joachim und Adrian eine gute Zigarre und eine Tabakspfeife. Aromatisch und angenehm schwer ziehen die wabbernden Wölkchen über den Platz, und ich halte meine Nase gerne in sie hinein. Ja, das hat was, ich mag das sehr.

 

   Zu Zeiten, in denen ich noch selbst Pfeife rauchte (..in den tiefen 80er eines vergangenen Jahrtausends...) kam mir immer der wunderbare Geruch abhanden, sobald ich ein paarmal daran gezogen hatte. Jetzt, als geniessender Schnüffler, ist das ganz anders. Und dann schwelge ich in den schönen Erinnerungen, die atmosphärisch aufgeladene Bilder vor meinem geistigen Auge erzeugen.

 

   Im Rahmen meiner Vorbereitungen auf die Fahrt hierher habe ich mehrfach gelesen, dass der Zuger Sonnenuntergang einer der schönsten der Schweiz sei. Schön und gut, doch für mich liegt der schönste Sonnenuntergang des Jahrtausends fast genau ein Jahr zurück, und er liegt ebenfalls in der Schweiz. (Der Link dazu am Ende der Episode!) Damals standen wir in nahezu der selben Konstellation von Bussen und Menschen in Appenzell. Der Sonnenuntergang und die Mystik des Lichts an jenem Abend waren schlicht konkurrenzlos und einzigartig. 

 

    Hier nun, hoch über dem Zugersee, warte ich am ersten Abend gespannt auf den vielleicht zweitschönsten Sonnenuntergang der Schweiz. Und was sich dann zeigt, kann sich tatsächlich sehen lassen! Als die Sonne über dem Zugersee untergeht, und sich der Horizont in ein romantisches Leuchten einfärbt, ist zumindest eines klar: Schöner, als hier und jetzt gerade könnte niemals und nirgendwo ein Sonnenuntergang sein.

 

   Wir entdecken alle Nuancen von rot, violett und blau, und es finden sich sogar erfreute Gemüter, die einen zarten Streifen grün zu entdecken glauben. Egal wo, aber hoch überm See, und vor allem, hier dabei zu sein, ist die Krönung des Tages. Oder, wie ein alter Freund von mir in solchen feierlichen Augenblicken zu sagen pflegt: Es ist höchst weihnachtlich. 

 

Mit den Bus Brothers hoch über dem Zuger See.
Wer sie zu erkennen weiß, jene Mikro-Momente des Glücks, versteht auch die Geschichten darin.

Sonnenuntergang am Zugersee

Mit den Bus Brothers hoch über dem Zuger See.
Der weltbeste Schweizer Sonnenuntergang am Zugersee.

Zug bei Nacht

Mit den Bus Brothers & Sisters hoch über dem Zugersee.
Zug bei Nacht.

 

  Oh ja, wir sind frei! Besonders hier oben spürt man das in jeder Faser. Doch es ist nicht diese Freiheit, die grenzenlose Anarchie oder planlosen Eskapismus bedeutet. Wer reisen will, also völlig autonom, ohne all inclusive, ohne Unterhaltungsprogramm, ohne Reiseführer, ohne Animation, vielleicht sogar einmal ohne Navigation, braucht eigentlich nur eines: Zuversicht im eigenen Tun, und Liebe zu Land und Leuten.

 

   Genau in diesem Reisen steckt eine nimmermüde Sehnsucht nach dem Leben.

Mir fällt regelmäßig auf, dass das etwas mit einem macht:  Dieses Reisen macht glücklich und bescheiden.

 

Bei allem Glück, und den großen Gefühlen einer reichen Zeit erkennt man doch,

welch´ kleinen Platz man in der Welt besetzt.

 

Man ist plötzlich wieder an den Orten, an denen wenig Besitztum viel Präsenz bedeutet.

Und wenn genau dieses Glück uns sucht, findet es uns hoffentlich auch am Ende einer langen Straße.

 

Mit den Bus Brothers & Sisters hoch über dem Zugersee.
Paradies: 2 Menschen, 2 Stühle, 1 Bus.

 

   Als letzter gemeinsamer Augenblick fügt sich ein warmer Abend hinzu. Wir sitzen unter dem freien Himmel, dabei das gemeinsame Essen aus selbst zubereiteten Speisen und veredelt mit sinnhaltigen Getränken. Ich sehe es wirklich bildhaft vor mir. Die Teller sind leer, die Herzen sind voll, und wir sitzen einfach dort. Der Abend sinkt sanft. In diesem schönsten Licht der Schweiz wird klar, dass Verbindungen bleiben, auch wenn sich Wege treffen und trennen.

 

   Und dann kommt der Augenblick des Abschieds. Jeder hat seine Gründe, zu einer bestimmten Zeit abzureisen. Es ist kein plötzlicher Bruch, sondern es fühlt sich so an wie das langsame Öffnen einer Hand. Es sind so Momente, die aufgehen, um Platz zu machen für die nächsten, die kommen werden. 

 

Mit den Bus Brothers & Sisters hoch über dem Zugersee.
Verbindungen bleiben, auch wenn sich Wege treffen und trennen.

 

Starten des Motors, Abschiedsgrüße aus offenem Fenster,

ein Winken, bis sich die Blicke hinter der ersten Kurve verlieren.

 

Es folgen Gangwechsel, behutsames Öffnen der Dreiecksfenster,

Klänge des Boxers im Heck, Picknick am Rand einer Landstraße,

Geruch von aufgeheizten Teerstraßen, Kaffee und blühenden Feldern.

 

Liebe Freunde, wir werden uns wiedersehen!

Habt Dank für alles, und für diesen einen Grund...

 

 

Mit den Bus Brothers & Sisters hoch über dem Zugersee.
Dirk, Petra, Eva, Joachim, Jonas, Sabine, Adrian, Regula.

 

Hier der o.g. Link zum weltbesten Sonnenuntergang 2025: 

 

                                    "Campingreise Appenzeller Land, Alpstein, Seealpsee, Äscher"

 

Und wer von der Schweiz, alten VW Bussen und meinen Episoden noch nicht genug hat,

der darf auch gerne weiter schauen:

 

                                   "Campingreise Wallis, Rhone-Tal, Jaun-Pass, Greyerz (Gruyères)"

 

                                   "Campingreise Wallis, Grimsel und Berner Oberland"

 

                                   "Campingreise Ostschweiz, Val Müstair & Morteratsch" 

 

 

                                                                                                                   Herzlichen Dank für Interesse & Aufmerksamkeit!


2026 © DT-Classics



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Kommentare: 8
  • #1

    Michael Guggolz (Montag, 01 Juni 2026 12:03)

    Wieder wunderschöne Ausblicke in die Ferne und Einblicke in die Gefühlslage und Gedankenwelt.

    Schön!
    Michel

  • #2

    Dirk von DT-Classics (Montag, 01 Juni 2026 17:31)

    Sehr gerne, vielen Dank für´s aufmerksame Lesen & Schauen!

    Herzlichst, Dirk

  • #3

    Rolf Hollstein (Montag, 01 Juni 2026 20:04)

    Als recht früher Leser und Fan dieser Webseite hat mich von Beginn an der sehr spezielle Stil von Fotos und Texten angesprochen. Nun war ich länger nicht hier, darf aber feststellen, es ist steigerbar! Die Qualität in allem hat richtig stark Substanz, und ich möchte wünschen, dass sich das in dem Erfolg und der Freude daran wiederfindet. DT-Classics, und speziell auch dieser Artikel hier, ist meilenweit vor dem Meisten, was online geboten wird.

    Vielen Dank dafür und freundliche Grüße,
    Ihr R. Hollstein

  • #4

    Dirk von DT-Classics (Montag, 01 Juni 2026 20:18)

    Sehr geehrter Herr Hollstein,

    es bedeutet mir wirklich viel, wenn es mit dem, was ich hier mache gelingt, Motivation dafür zu erzeugen, immer mal wieder "zurückzukehren" und reinzuschauen. Dafür, für ihr Lob und die netten Worte, bedanke ich mich recht herzlich!

    Beste Grüße, Dirk Trampedach

  • #5

    Louis Bernard (Montag, 01 Juni 2026 20:39)

    Hallo Dirk Trampedach,

    der Reisebeitrag gefällt mir sehr gut. Erst am Schluss, als ich ihn ausgelesen hatte, ist mir klar geworden, worin die Kunst besteht. Es ist ja gar nicht viel passiert, denkt man. Keine großen Unternehmungen oder ähnlich. Und dann erkennt man, dass in den Fotografien und Erzählungen
    das ganze Leben darin vorkommt.

    Ganz großes Kino, Chapeau!

  • #6

    Dirk von DT-Classics (Montag, 01 Juni 2026 21:12)

    Lieber Louis Bernard,

    online vor Freude schamrot werden, geht das? Ich würde sagen, ja... ;-)

    Ein riesengroßes Dankeschön, und herzliche Grüße!

    Dirk Trampedach

  • #7

    Adrian (Dienstag, 02 Juni 2026 11:27)

    Lieber Dirk,
    was für ein Genuss, dieses tolle Pfingstwochenende noch einmal durch deine Augen erleben zu dürfen. Deine Bilder sind weit mehr als schöne Reisefotos – sie fangen Stimmungen ein und machen die besondere Atmosphäre über dem Zugersee unmittelbar spürbar. Und dein Schreibstil schafft etwas, das nur wenigen gelingt: Ich fühle mich zurückversetzt und erlebe die gemeinsamen Stunden nochmal. Es war traumhaft schön. Toll, dass ihr dabei wart. Vielen Dank für diesen wunderbaren Rückblick und dafür, dass du aus gemeinsamen Erinnerungen eine Geschichte machst, die wir gerne mehr als einmal lesen. Chapeau für dein fotografisches Auge und deine Feder!
    Liebe Grüsse, Adrian

  • #8

    Dirk von DT-Classics (Dienstag, 02 Juni 2026 12:24)

    Lieber Adrian,

    Was Du mir schreibst, fasse ich sehr gerne als Zustimmung und Motivation für die Zukunft auf, beschreibt es doch exakt das, worum es mir im Kern geht: Stimmungen, Emotionen einfangen, und in meinem Stil erzählen.
    Unser Treffen dort war viel zu schön, als die Erinnerungen und Fotos nur zu archivieren. Unter dem Motto "Lasst die Fotos frei", mit dem ich seit langem verfahre, bleibt alles etwas länger lebendig und einsehbar, was es doch auch einfach wert ist.

    Mit herzlichen Dank und lieben Grüßen in die Schweiz,

    Euer Dirk